In der heutigen Zeit gehört dieses Leiden schon fast zum Alltag: Haarausfall, der durch Stress bedingt wird. Eigentlich ist Stress eine positive Sache, denn die Ausschüttung von Hormonen in einer Belastungssituation führt dazu, dass der Körper in Alarmbereitschaft versetzt wird.

 

Diese Hormone sind zum Beispiel Cortisol, Adrenalin oder auch Noradrenalin. Ist die belastende Situation vorüber, werden diese abgebaut und der Körper kommt zur Ruhe. Da die heutige Zeit aber allgemein sehr stressig ist, sei es durch den Beruf oder durch den so genannten Freizeitstress, kommt es immer häufiger vor, dass diese Hormone eben nicht mehr abgebaut werden und der Körper so ständig auf Hochtouren läuft. Somit verliert der Stress seine positiven Eigenschaften und kehrt sich um. Er wirkt nun schädigend, was sich unter anderem am Haarausfall zeigt.

 

Die nicht abgebauten Hormone wirken auf den Aufbau von Haaren, Knochen oder auch der Haut. Da der übliche Rhythmus von Wachstums-, Wachstumsstopp- und Ausfallphasen der Haare gestört ist, kommt es zum Haarausfall.
Ein weiterer Grund für Haarausfall durch Stress kann in entzündeten Haarwurzeln liegen. Die Haarwurzeln sind umgeben von einer Vielzahl von Nervenfasern, die verschiedene Botenstoffe leiten. Die Stresshormone stören die Weitergabe der für das Wachstum der Haare nötigen Botenstoffe, so dass dieses vorzeitig gestoppt wird.

 

So kann es dann dazu kommen, dass noch relativ junge Haare ausfallen, was sich zum Teil auch in dem so genannten diffusen Haarausfall äußern kann. Da der Haarausfall durch Stress aber hormonell bedingt ist, kann er durch gezielten Stressabbau aufgehalten werden.

 

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