Minoxidil einst als blutdrucksenkendes Medikament entwickelt, wird weltweit seit langem auch sehr erfolgreich bei Androgenetische Alopezie (hormonellem/ anlagebedingtem- Haarausfall) eingesetzt.
Bluthochdruckpatienten die mit Minoxidil behandelt wurden, klagten immer wieder über verstärkten Körperhaarwachstum und nach langem Forschen kommt genau dieser Nebeneffekt Menschen die mit Haarausfall zu kämpfen haben zugute. Der Wirkstoff Minoxidil beginnt die Haarfollikel wieder verstärkt mit den notwenigen Nährstoffen zu versorgen und fördert die Durchblutung der Kopfhaut. Minoxidil für Männer ist als 2% Lösung frei verkäuflich und nach Vorlage eines Rezeptes auch als 5% -iges Haarwasser erhältlich. Zugelassen ist Minoxidil als frei verkäufliches Mittel allerdings nur für Männer. Frauen können sich Minoxidil nach einer Abklärung der Haarausfallsursache auch von ihrem Arzt rezeptieren lassen.
Minoxidil-Haarwasser zur äußeren Anwendung wird 2 mal täglich in die betroffenen Stellen der Kopfhaut einmassiert. Wichtig, die Kopfhaut muss hierfür ganz trocken sein, damit Minoxidil gut einziehen und seine Wirksamkeit optimal entfalten kann. Die Anwendung von Minoxidil muss regelmäßig über einen längeren Zeitraum erfolgen, da der Wirkstoff die meist hormonell bedingte Zerstörung des Haarfollikels aufhält, verkümmerte Haarfollikel wieder neu belebt werden und die Haare so wieder dichter aus der Kopfhaut zu sprießen beginnen.
Wird die Anwendung von Minoxidil beendet, setzt spätestens nach dreimonatiger Pause wieder der gleiche Zustand wie vor Anwendungsbeginn ein. Die Haarfollikel werden weniger durchblutet, ermüden und die Haare beginnen wieder auszufallen. Bei einer Langzeitanwendung von Minoxidil sprechen immerhin 70 % der Patienten von einer Stagnierung des Haarausfalles und 40% berichten von einem dichter werden der Kopfbehaarung. Die nachwachsenden Haare sind zunächst eher sehr weich und ein zufriedenstellendes Ergebnis ist in den meisten Fällen erst nach einer Anwendungsdauer von 12 Monaten zu beobachten.
Minoxidil ist einfach anzuwenden und Nebenwirkungen sind weder bei der 2% noch bei der 5% Lösung bekannt.
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