Nicht wenige Männer leiden früher oder später in ihrem Leben an Haarausfall, welcher natürlich verschiedene Ursachen haben kann. Ein Grund für Haarausfall auch schon in früheren Jahren kann ein zu hoher Androgenlevel des Körpers sein.
Dieser entsteht dadurch, dass ein hohes Maß vom Sexualhormon Testosteron in das sogenannte Dihydrotestosteron konvertiert, auch kurz DHT genannt. DHT-typische Nebenwirkungen sind neben unreiner Haut und Prostatavergrößerungen nun mal auch der Haarausfall, da bestimmte Haarfollikel auf das DHT reagieren und die Wachstumsphase gemindert wird. Dagegen wirkt das Mittel Finasterid, welches ein sogenannter 5alpha-Reduktase-Hemmer ist und somit mit einem Eingriff in die Konvertierung von Testosteron in DHT den androgen bestimmten Haarausfall vermindert oder gar verhindert.
Die Anwendung dieses Produktes muss vom Arzt verschrieben werden und wird oral verabreicht. Die Erfolgsquote ist dabei sehr gut, in Studien konnten bis zu 90% der Anwender den Haarausfall stoppen, bei gut 65 Prozent konnte sich das Haar sogar wieder verdichten. Somit ist die Anwendung dieses Medikamentes als sehr wirksam einzustufen, falls wirklich ein DHT-bedingter Haarausfall vorliegt.
Auch Nebenwirkungen kann dieses Medikament haben, so wie es meistens ist. Da ein Eingriff in den Hormonhaushalt vorgenommen wird, kann es zu einer Gynäkomastie kommen, sprich zu einer Verweiblichung der Brust. Dies liegt daran, dass nun mehr Testosteron in Östrogene konvertieren, welche auf die Rezeptoren im Brustdrüsengewebe wirken.
Dennoch sind Nebenwirkungen recht selten, denn auch Libidostörungen konnten kommentiert werden, ebenso wie die Abnahme der Körperbehaarung sowie die Verkleinerung der Prostata. Aufpassen muss der Sportler bei der Einnahme, da Finasterid zu den Dopingmitteln bei mehreren Verbänden zählt.
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